Ein Platz für Bienen – Urban Gardening versus Steingärten voll von Schotter

Naturnahe Gärten verschwinden in kleineren Orten zuhauf und weichen pflegeleichten Steingärten voller Schotter.
Geprägt durch diese wenig ökologische Gestaltung privater und kommunaler Gärten und Grünflächen und von der intensivierten Landwirtschaft sind Bienen existentiell bedroht. Deren Lebensbedingungen haben sich in den letzten Jahrzehnten dramatisch verschlechtert. Dabei sind sie wegen ihrer Bestäubungsleistung für Zier- und Nutzpflanzen überlebenswichtig für das gesamte Ökosytem.

Metropolen-Bewohner dagegen lechzen nach Grün, besetzen Brachflächen, verwandeln sie in Nachbarschaftsgärten, wie z.B. den Prinzessinnengarten in Berlin.
Guerilla-Gärtner setzen als Waffen Seedballs ein, möchten mit ihren Samenbomben erreichen, dass die Pflanzenwelt in den Städten und Gärten bunter wird, dass das öde Einheitsgrün verschwindet und  das Bienen, Hummeln und Schmetterlinge ausreichend Nahrung finden.

05. Mai 2014 von Peter
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