Schokoladenproduktion – gegen Kinderarbeit hilft nur Armutsbekämpfung

Greenpeace: Die Gewerkschafterin Marie-Jeanne N’Zore Kombo aus der Elfenbeinküste, dem Hauptanbauland für Kakao weltweit, fordert die Schokoladenindustrie auf, konsequent gegen ausbeuterische Kinderarbeit vorzugehen.

Kinderarbeit im ivorischen Kakaoanbau

Rund 1,15 Millionen Kinder arbeiten bis heute unter zum Teil gefährlichen Bedingungen auf Kakaoplantagen in der Elfenbeinküste. Grund dafür ist die wachsende Armut. Der Preis für die Kakaobohnen zu niedrig ist. Um überleben zu können, sind die Produzenten auf Kinderarbeit angewiesen. Die Schokoladenunternehmen müssen dafür sorgen, dass keine Kinder mehr ausgebeutet werden.

Das kann der Verbraucher tun

Im Moment bekommen Kakoalandwirte ungefähr 1,50 Euro pro Kilo Bohnen. Damit sie aus der Armut kommen, müssten sie mindestens drei Mal so viel verdienen. Die Konsumenten müssen faire Produktionsbedingungen einfordern, sonst wird sich die Schokoladenindustrie nicht bewegen.

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28. April 2016 von Peter
Kategorien: Fairness | Schreibe einen Kommentar